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Was sich hinter der Reise Ihrer Mitarbeitenden wirklich versteckt und wie Sie sie wirksam optimieren

Wechseln Sie den Blickwinkel und lernen Sie den Weg Ihrer Mitarbeitenden aus ihrer Perspektive kennen. Warum das wichtig ist? Weil es Ihnen hilft, die Führung Ihrer Mitarbeitenden zu verbessern, die richtigen Maßnahmen abzuleiten und alle relevanten Touchpoints spürbar zu verbessern. Am Ende schaffen Sie so positivere Erfahrungen, stärken das Engagement und die Loyalität Ihrer Mitarbeitenden – und so auch die Produktivität.

Wir zeigen Ihnen, was sich hinter der Employee Journey versteckt, welche relevanten Touchpoints es gibt und wie Sie die Reise Ihrer Mitarbeitenden mithilfe eines Employee Journey Mappings kontinuierlich verbessern.

Die Employee Journey verstehen und optimieren

Was bedeutet Employee Journey?

Was steckt hinter Employee Journey Mapping?

Welche Touchpoints sind in der Employee Journey wichtig?

Wie kann ich die Employee Journey optimieren?

Warum es sich lohnt, die Employee Journey zu optimieren

Was bedeutet Employee Journey?

Die Employee Journey umfasst alle Touchpoints (Berührungspunkte) Ihrer Mitarbeitenden in Ihrem Unternehmen. Mit der Employee Journey ist also die gesamte Reise Ihrer Mitarbeitenden gemeint – vom Onboarding über den Arbeitsalltag, Weiterbildungsmaßnahmen bis hin zum Austritt aus dem Unternehmen.

Mit der Employee Journey Map die Reise Ihrer Mitarbeitenden überblicken

Mit einer Employee Journey Map definieren Sie alle Berührungspunkte Ihrer Mitarbeitenden und stellen die gesamte Reise visuell dar. So verstehen Sie, welche Touchpoints wirklich relevant sind und welche Faktoren am jeweiligen Touchpoint eine Rolle spielen.

Diese Touchpoints spielen in jeder Employee Journey Map eine wichtige Rolle

Natürlich ist jede Employee Journey Map individuell und hängt von den Zielen und Strukturen Ihres Unternehmens ab. Auch wenn die Employee Journey Map immer unternehmensspezifisch definiert werden muss, lässt sie sich in vier übergeordnete Touchpoints unterteilen:

1. Recruiting-Prozesse

Die Employee Journey beginnt schon mit der ersten Stellenanzeige, mit dem ersten Treffen auf Jobmessen und dem ersten Interview: Wie wurde das Unternehmen vorgestellt? Was wurde Bewerbenden versprochen? Die ersten Gespräche entscheiden vor allem auch über die erste Zeit im Unternehmen. Entscheidend ist, das Gesagte einzuhalten.

Wer weiß, was Bewerbende wirklich denken, kann Recruiting-Prozesse nachhaltig optimieren. Was läuft gut? Was läuft schlecht und muss verbessert werden, damit der erste Berührungspunkt reibungslos verläuft?

2. Onboarding

Ist das Onboarding gut organisiert? Standen alle Arbeitsmittel bereit? Fühlen sich neue Mitarbeitende gut aufgenommen? Der erste Arbeitstag und die erste gesamte Einarbeitungsphase sind wichtig, um neuen Mitarbeitenden ein gutes Gefühl zu geben. Gleichzeitig dient eine reibungslose Onboarding-Phase dazu, Mitarbeitende fließend in die Unternehmenskultur aufzunehmen.

Erfahren Sie, an welchen Stellen die Einarbeitungsprozesse optimiert werden müssen, um zukünftig ein noch besseres Onboarding durchzuführen.

3. Tägliche Arbeit

In Zeiten, in denen sich der Kampf um Talente immer weiter verstärkt, müssen Unternehmen verstehen, wie Sie die tägliche Arbeit Ihrer Mitarbeitenden verbessern können – und dabei geht es um mehr als Obstkörbe und Boni am Jahresende.

Ob Ihre Mitarbeitenden eine positive Erfahrung machen oder ob Optimierungsmaßnahmen nötig sind, entscheiden vor allem nicht-monetäre Aspekte. Darunter fallen:

  • Weiterentwicklung: Gibt es Möglichkeiten der Weiterentwicklung? Werden allen Mitarbeitenden Perspektiven geboten? Welche Instrumente zur Weiterentwicklung gibt es?
  • Förderung: Wie sehr fühlen sich Mitarbeitende bei ihren Zielen und Weiterbildungsmöglichkeiten unterstützt?
  • Anerkennung: Fühlen sich Mitarbeitende gesehen? Wird ihre gute Leistung anerkannt und fair vergütet?
  • Kommunikation: Gibt es regelmäßige Gespräche? Bekommen Mitarbeitende alle relevanten Informationen? Wird ihnen auf der anderen Seite zugehört?

Entscheidend für die tägliche Arbeit ist vor allem auch das Führungsverhalten:Wie kommunizieren Führungskräfte mit ihren Mitarbeitenden? Wie wird Leistung anerkannt? Wie unterstützen sie sie in ihrer Zielerreichung?

Neben dem „daily business“ sind auch emotionale Momente wichtig, um für eine positive Employee Experience zu sorgen. Darunter fallen persönliche Ereignisse, zum Beispiel:

  • Hochzeit,
  • Geburt,
  • Scheidung,
  • Todesfall,
  • Krankheit,

und unternehmensbezogene Momente, zum Beispiel:

  • Betriebsfeiern,
  • gemeinsame Erfolge und Meilensteine sowie
  • individuelle Erfolge einzelner Teammitglieder.

Diese Momente sind für Ihre Mitarbeitenden bedeutungsvoll – entsprechend sollten Sie ihnen ebenfalls Bedeutung geben und angemessen darauf reagieren. Ein guter Umgang mit freudigen Ereignissen ist dabei ebenso wichtig wie ein angemessener Umgang mit traurigen Ereignissen.

4. Austritt

Warum verlassen Mitarbeitende das Unternehmen? Wie haben sie ihre Employee Journey bis hierhin wahrgenommen? Wo sehen sie Schwachstellen? Was behalten sie besonders positiv in Erinnerung?

In Exit-Gesprächen erhalten Sie ehrliches Feedback und können daraus geeignete Maßnahmen ableiten.

Wie erstelle ich eine individuelle Employee Journey Map?

Datenbasiert vorgehen

Um Ihre individuelle Employee Journey Map mit allen relevanten Touchpoints zu definieren, analysieren Sie zunächst relevante Mitarbeiterdaten. Relevante Fragen sind zum Beispiel: Wie steht es aktuell um die Fluktation? Wann haben Mitarbeitende das Unternehmen verlassen? Wie lange dauert der Bewerbungsprozess im Durchschnitt?

Führen Sie quantitative Analysen durch, sprechen Sie aber auch mit Führungskräften und dem HR-Team, um qualitatives Feedback zu bekommen.

Alle Mitarbeitenden einbeziehen

Auch Ihre Mitarbeitenden liefern spannende Insights: Welche kritischen Momente sehen sie? Sprechen Sie nicht nur mit langjährigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sondern auch mit denjenigen, die das Unternehmen schnell verlassen.

Definieren Sie Mitarbeiter-Personas

Zuständigkeiten und Weiterbildungsmöglichkeiten unterscheiden sich je nach Rolle. Definieren Sie die Employee Journey Map also idealerweise auf Basis des Mitarbeitersegments. Ein Recruiter durchläuft womöglich eine andere Reise als ein Softwarentwickler.

Erstellen Sie verschiedene Employee Journey Maps

Es ist sinnvoll, eine übergeordnete Map mit einzelnen Unterkarten zu erstellen. So können Sie die verschiedenen Zuständigkeiten besser berücksichtigen und gezielt auf die einzelnen Touchpoints eingehen.

Lassen Sie sich von einer smarten Software unterstützen

Natürlich können Sie die Employee Journey manuell definieren und anlegen, Gespräche führen und die Reise Ihrer Mitarbeitenden laufend verbessern. Effizienter und zielgerichteter ist allerdings die Arbeit mit einer Employee Journey Software, die ihr Employee Journey Management plant, steuert und Ihnen dabei hilft, die Reise laufend zu optimieren.

Wie kann ich die Employee Journey optimieren?

Regelmäßiges Feedback einholen

Mit der Employee Journey Map haben Sie die wichtigsten Touchpoints verstanden und visualisiert. Um die gesamte Reise mit all ihren Berührungspunkten zu optimieren, müssen diese Touchpoints regelmäßig auf Aktualität geprüft und laufend angepasst werden – und das geht nur über regelmäßiges Feedback.

Regelmäßiges Feedback zeigt schließlich, wo der Schuh drückt und wo Ihre Mitarbeitenden Schwachstellen sehen – aber auch, was bereits gut läuft.

Datenbasiert mit der richtigen Software arbeiten

Überlassen Sie Ihr Employee Journey Management der Softwarelösung von Tivian. Sie liefert Ihnen strukturierte, automatisch erfasste und nahtlos integrierte Daten – und zwar zu den von Ihnen definierten Touchpoints. Visuelle und personalisierte Dashboards helfen außerdem, Trends und Probleme zu erkennen, die richtigen Maßnahmen aus dem Feedback abzuleiten und anschließend umzusetzen.

Tivian‘s Employee Journey Software besteht aus folgenden Modulen:

  • Entry Pulse hilft Ihnen nach der ersten Woche qualitatives und quantitatives Feedback zu sammeln – natürlich zugeschnitten auf die jeweilige Position.
  • Onboarding Pulse liefert Ihnen Feedback zur gesamten Einarbeitungsphase, damit Sie die nächsten Schritte ableiten können.
  • Exit Pulse deckt Probleme und Prozesse, die die Loyalität und das Engagement Ihrer Mitarbeitenden auf ihre Employee Journey geschwächt haben.

Lernen Sie die Employee Journey Software von Tivian kennen– und sorgen Sie für eine bessere Employee Experience.

Die Employee Experience personalisieren

Einzelne Employee Journey Maps sind der erste Schritt, um individuelle Lösungen statt Standardlösungen zu etablieren. Daneben geht es aber auch darum, individuell mit Ihren Mitarbeitenden zu kommunizieren und die passenden Inhalte zum richtigen Zeitpunkt zu teilen.

Mit Communicate XI versorgen Sie Ihre Mitarbeitenden mit gezielten Video-, E-Mail- und SMS-Kampagnen.

Weiter denken und die gesamte Employee Experience im Blick behalten

Fragen Sie sich laufend, wie Sie Ihr Unternehmen noch attraktiver für Ihre Mitarbeitenden machen können. Entwickeln Sie Ihre Führungskräfte, fördern Sie Vielfalt und maximieren Sie das Potenzial Ihrer Mitarbeitenden und damit das Potenzial Ihres gesamten Unternehmens.

Wie das geht? Indem Sie auf eine Employee-Experience-Software setzen, die auf den komplexen Arbeitsplatz von heute angepasst ist. Tivians Lösung ist eine Mitarbeiterbefragungs-Software, die weiter geht. Lernen Sie die Employee-Experience-Software kennen und erfahren Sie, was Ihre Mitarbeitenden wirklich wollen.

Darum lohnt es sich, die Employee Journey zu optimieren

Geringere Fluktuation

Viele Top-Talente verlassen ein Unternehmen, weil schlichtweg zu wenig in ihre Karriere investiert wird. Unternehmen, die kontinuierlich die Employee Journey und damit auch die Weiterentwicklungsmöglichkeiten verbessern, profitieren langfristig von einer geringeren Fluktuation.

Höheres Mitarbeiterengagement

Mitarbeitende, die das Gefühl haben, dass ihre Leistung und Meinung zählt, sind engagierter, zufriedener und motivierter. Hören Sie Ihren Mitarbeitenden zu und leiten Sie geeignete Maßnahmen ab. So schaffen Sie die beste Basis für ein hohes Mitarbeiterengagement.

Stärkere Mitarbeiterbindung

Eine positive Employee Experience ist die Basis für ein langes Arbeitsverhältnis. Doch nur wer eine Stimme bekommt, weiterentwickelt und gefördert wird, fühlt sich emotional ans Unternehmen gebunden. Eine Investition in die Employee Journey ist damit auch eine Investition in die Mitarbeiterbindung.

Positive Unternehmenskultur

In den meisten Fällen führt die Verbesserung der Employee Journey auch zur Verbesserung des Arbeitsklimas, Optimierung der Work-Life-Balance, Verringerung von Stress und einer angemessenen Personalentwicklung.

Positives Image

In einer digitalen Welt ist es leicht, schlechte Erfahrungen mit anderen zu teilen. Bewertungsplattformen helfen dabei enorm. Unternehmen, die kontinuierlich an der Verbesserung der Employee Journey arbeiten, profitieren langfristig von besseren Bewertungen und damit einem positiven Image.

Einfacher neue Mitarbeitende gewinnen

Letztendlich führt die Verbesserung der Employee Journey auch zu besseren Recruiting-Prozessen. Indem Sie von ausgeschiedenen Mitarbeitenden lernen und neue Mitarbeitende nach ihren ersten Erfahrungen fragen, können Sie noch gezielter Maßnahmen ableiten und implementieren.