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Eine gute Unternehmenskultur beruht auf einer offenen und ehrlichen Kommunikation – sowohl seitens der Arbeitgeber als auch ihrer Angestellten. Dies ist allerdings nur dann möglich, wenn ein wirksamer Feedbackprozess vorhanden ist. Eine gute Feedbackkultur ermöglicht Ihren Arbeitnehmern, jederzeit ihre Meinung zu äußern und konstruktive Verbesserungsvorschläge zu machen.

Feedbackkultur im Unternehmen etablieren und fördern

Eine gute Unternehmenskultur beruht auf einer offenen und ehrlichen Kommunikation – sowohl seitens der Arbeitgeber als auch ihrer Angestellten. Dies ist allerdings nur dann möglich, wenn ein wirksamer Feedbackprozess vorhanden ist. Eine gute Feedbackkultur ermöglicht Ihren Arbeitnehmern, jederzeit ihre Meinung zu äußern und konstruktive Verbesserungsvorschläge zu machen. Gleichzeitig liefert sie den Arbeitgebern Erkenntnisse darüber, wo Dinge verbessert werden sollten. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels stellt eine etablierte Feedbackkultur demnach einen wesentlichen Vorteil für Unternehmen dar.

Der Aufbau einer solchen Kultur ist jedoch nicht immer ganz einfach. Von Meetings und persönlichen Gesprächen bis hin zu Mitarbeiterbefragungen: Unternehmen brauchen einen sinnvollen Plan, um die Feedbackkultur zu stärken.

Lesen Sie hier, was eine gute Feedbackkultur ausmacht und wie Sie es schaffen, eine starke Feedbackkultur in Ihrem Unternehmen zu etablieren und zu fördern.

Inhaltsverzeichnis

Was ist eine Feedbackkultur?
Warum ist eine starke Feedbackkultur in Unternehmen so wichtig?
7 Tipps für eine starke Feedbackkultur im Unternehmen
Fazit: Feedback stärkt das Unternehmenswachstum

Was ist eine Feedbackkultur?

Der englische Begriff Feedback meint die Rückmeldung einer Person, die dabei hilft, einzuschätzen, wie zufrieden diese Person mit einer bestimmten Leistung oder einer bestimmten Situation ist. Mit einer etablierten Feedbackkultur möchten Unternehmen folglich herausfinden, wie es um die Mitarbeiterzufriedenheit in ihrem Betrieb steht: Sind ihre Mitarbeitenden mit ihrem Job zufrieden? Gefällt ihnen ihr Arbeitsumfeld? Welche Aufgaben machen Spaß, welche stellen besondere Herausforderungen dar? Und das Wichtigste: Wo besteht Optimierungsbedarf?

Eine effektive Feedbackkultur hilft demnach Ihrem Unternehmen, potenzielle Probleme in Echtzeit anzugehen. Das Beste: Durch regelmäßiges Feedback geben Ihre Mitarbeitenden Ihnen Einblicke in Ihr Unternehmen, die Sie bisher vielleicht noch nicht hatten.

Feedbackkultur im Unternehmen: Wer ist am Prozess beteiligt?

Um die Verantwortlichkeit zu gewährleisten und jeder einzelnen Stimme Gehör zu verschaffen, sollten Sie bereits im Vorhinein festlegen, wer Ihrer Mitarbeitenden an welchem Punkt seiner Employee Journey in den Feedbackprozess eingebunden wird. Für eine wachsende Feedbackkultur ist es darüber hinaus wichtig, ein Umfeld zu schaffen, in dem nicht nur Feedback gegeben, sondern auch entsprechend auf das Feedback reagiert wird – unabhängig davon, wer es gegeben hat.

Woran erkenne ich, dass eine Feedbackkultur gut ist?

Eine gute Feedbackkultur im Unternehmen zeichnet sich dadurch aus, dass alle Beteiligten – Führungskräfte sowie Angestellte – regelmäßig die Chance bekommen, Feedback zu erhalten und zu geben. Gutes Feedback ist nachvollziehbar, klar und eindeutig. Es geht darum, direkt zu sagen, wie etwas wahrgenommen wurde.

Eine ertragreiche Feedbackkultur erfordert einen kontinuierlichen Feedbackprozess. Mitarbeitende rechnen heutzutage mit formalisierten sowie regelmäßigen Einzelfeedbacks durch die Unternehmensleitung. Ermutigen Sie daher Ihre Mitarbeitenden, bei Bedarf um Feedback zu bitten wie auch selbst welches zu geben. Somit steigern sie insgesamt das Mitarbeiterengagement und entwickeln gleichzeitig eine starke Feedbackkultur im gesamten Team.

Tipp: Festgelegte Feedback-Sitzungen wie zum Beispiel zweimonatliche Team-Check-Ins oder vierteljährliche Umfragen fordern auch zurückhaltende Mitarbeitende regelmäßig dazu auf, ihre Meinung abzugeben.

Warum ist eine starke Feedbackkultur in Unternehmen so wichtig?

Eine starke Feedbackkultur führt zu einer Win-Win-Situation für alle Beteiligten im Unternehmen: Führungskräfte gewinnen einen Eindruck über die Zufriedenheit ihrer Angestellten und die Mitarbeitenden fühlen sich wertgeschätzt. Das schafft Loyalität. Daher sollte es ganz oben auf Ihrer HR-Agenda stehen, eine gute Feedbackkultur in Ihrem Unternehmen zu etablieren und entsprechend zu fördern.

Eine Unternehmenskultur mit guten Feedbackprozessen trägt dazu bei, Erwartungen zu klären, individuelle und unternehmensübergreifende Ziele aufeinander abzustimmen und die Mitarbeitenden insgesamt zu motivieren – und motivierte Mitarbeitende sind produktiver.

Unternehmen mit einer ausgeprägten Feedbackkultur verzeichnen in der Regel:

  • geringere Fluktuation
  • verbesserte Kommunikation
  • gesteigerte Arbeitsmoral
  • gesteigerte Produktivität
  • finanzielle Verbesserungen

7 Tipps für eine starke Feedbackkultur im Unternehmen

1. Eine gute Feedbackkultur beginnt an der Spitze

Eine offene und gesunde Feedbackkultur bildet einen notwendigen Bestandteil jeder Arbeitsbeziehung, der über die typischen Jahresgespräche hinausgeht. Führungskräfte, Manager und Vorgesetzte sind dafür verantwortlich, dass ihre Teammitglieder regelmäßig konstruktives Feedback erhalten. Nur so können sie positives Verhalten fördern oder Leistungsprobleme korrigieren, bevor sie problematisch werden.

Es lohnt sich, darüber nachzudenken, was die verschiedenen Mitarbeitergenerationen in Bezug auf Feedback erwarten, und diese Erwartungen zu nutzen, um Ihr Feedback weiterzuentwickeln. Für den Großteil der Mitarbeitenden der Generation Y bildet Feedback ein zentrales Element in der Teamarbeit. Führungskräfte sollten dem Feedbackprozess gegenüber aufgeschlossen sein und ihn bei ihren Mitarbeitenden fördern. Wenn die Mitarbeitenden sehen, dass ihre Führungskräfte ein gutes Feedbackverhalten vorleben, werden sie es ihnen eher gleichtun.

Führungskräfte sollten sich außerdem davon distanzieren, Feedback nur um des Feedbacks willen zu erhalten. Stattdessen gilt es, aktiv Feedback zu fördern, das darauf abzielt, Bereiche für Verbesserungen zu identifizieren. Führungskräfte müssen zeigen, dass das erhaltene Feedback auch umgesetzt wird, indem sie mögliche Maßnahmen und Veränderungen transparent machen.

Mit Tivians Software Leadership 360 finden Sie heraus, was Ihre Mitarbeitenden bewegt und wie Sie sich als Führungskraft verbessern können.

2. Organisatorische Standards setzen

Die Einführung einer Feedbackkultur ist ein fortwährender Prozess, der ständige Ermutigung und kontinuierliche Übung erfordert. Der erste Schritt besteht darin, organisatorische Standards dafür zu schaffen, wie Ihre Feedbackkultur aussehen soll, und diese Standards konsequent zu stärken. Beginnen Sie damit, die Erwartungen festzulegen, indem Sie sich überlegen, wie Sie Feedback in bestehende Prozesse integrieren können. Legen Sie das “Wer”, “Was”, “Wann”, “Wo” und “Wie” Ihres Feedbackprozesses klar fest, um sicherzustellen, dass es eine klare Richtung gibt. So wird Feedback schneller zur Normalität und Ihre Mitarbeitenden fühlen sich wohl damit, Feedback zu geben und zu erhalten.

3. Feedback im richtigen Kontext geben

Neben der Bereitstellung der erforderlichen Feedback-Tools und -Kanäle für eine einfache und effektive Meinungsäußerung sollten Sie auch die Art der verfügbaren Feedbackkontexte berücksichtigen. Manche Kontexte sind effektiver als andere – je nach Geber und Empfänger. In jedem Fall sollten Optionen zur Verfügung stehen, die sicherstellen, dass sich Ihre Mitarbeitenden damit wohl fühlen.

Überlegen Sie, in welchen Kontexten Sie Ihre Feedbackkultur etablieren möchten:

  • schriftliches versus persönliches Feedback
  • anonymes versus zugeschriebenes Feedback
  • Einzel- versus Team-/ Gruppenfeedback

Achten Sie neben der Einführung und Umsetzung der richtigen Feedbackinstrumente darauf, Ihren Mitarbeitenden die Möglichkeit zu geben, sich untereinander und mit dem Unternehmen auszutauschen – ohne Konsequenzen befürchten zu müssen.

4. Die richtigen Feedbackinstrumente

Machen Sie es Ihren Mitarbeitenden leicht, Feedback zu geben und zu empfangen. Das Ziel sollte es sein, Feedback in die bestehenden Tagesabläufe zu integrieren und Ihren Mitarbeitenden die richtigen Tools zur Verfügung zu stellen. Eine spezielle Employee-Experience-Software kann Ihre Feedbackkultur wirklich verändern.

Der Vorteil dieser Tools besteht darin, dass vergangenes Feedback zu Berichtszwecken überprüft und für die Optimierung künftiger Gespräche zwischen Mitarbeitenden genutzt werden kann. Ein Technologiepartner wie Tivian kann den Feedbackprozess durch zentralisierte Tools vereinfachen, den Mitarbeitenden die Teilnahme erleichtern und den HR-Teams die administrative Arbeit beim Sammeln und Analysieren des Feedbacks abnehmen. Starten Sie Feedbackumfragen im Handumdrehen. Intuitive Dashboards liefern relevante Analysen der Ergebnisse und führen Sie zu den wichtigen Maßnahmen.

5. Vermitteln, warum eine gute Feedbackkultur wichtig ist

Wenn Mitarbeitende um Feedback gebeten werden, sollten sie auch den Zweck und die Ziele dafür kennen. Ganz gleich, ob es darum geht, die Entwicklung des Einzelnen zu fördern oder eine größere organisatorische Veränderung herbeizuführen – stellen Sie sicher, dass Ihre Mitarbeitenden wissen, warum ihr Feedback erforderlich ist. Sobald eine Entscheidung oder Veränderung auf der Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse getroffen wurde, sollten Sie die Feedbackschleife schließen: Lassen Sie Ihre Mitarbeitenden wissen, dass das Ziel des Feedbacks erreicht und umgesetzt wurde. Auf diese Weise sehen die Mitarbeitenden, dass Feedback seine Zeit wert ist und sie die Richtung, die das Unternehmen einschlägt, tatsächlich beeinflussen können.

6. Psychologische Sicherheit ist das A und O

Die Unternehmen müssen ein sicheres Umfeld für Feedback schaffen, in dem sich die Mitarbeitenden offen äußern können. Diese Art von psychologischer Sicherheit ist notwendig, um sicherzustellen, dass das Feedback, das Sie von Ihren Mitarbeitenden erhalten, ehrlich und sinnvoll ist. Das Führungsteam muss verstehen, wie wichtig es ist, mit Verletzlichkeit zu führen und sowohl positives als auch negatives Feedback anzunehmen. Lesen Sie hierzu auch unseren Blogbeitrag ,,Mitarbeiterbefragung: 3 goldene Feedbackregeln”.

7. Die Feedbackkultur weiterentwickeln

Feedback zu geben und zu erhalten ist eine Fähigkeit, die entwickelt und verfeinert werden muss. Um die Feedbackkultur in Ihrem Unternehmen zu fördern, sollten Sie Ihre Mitarbeitenden in Form von Workshops und Ressourcen schulen – damit alle Beteiligten wissen, wie sie am besten mit Feedback umgehen.

Beachten Sie: Ein Kulturwandel braucht Zeit, und eine gute Feedbackkultur lässt sich nicht über Nacht entwickeln. Wenn Sie jedoch die richtigen Instrumente, Anleitungen und Ermutigungen bereitstellen, ist Ihr Unternehmen auf dem besten Weg, sich an eine neue Feedbackkultur anzupassen.

Fazit: Feedback stärkt das Unternehmenswachstum

Die Einführung und Förderung einer soliden Feedbackkultur in Ihrem Unternehmen ist ein wichtiger Schritt, um das künftige Wachstum Ihres Unternehmens zu sichern. Mitarbeitende fühlen sich in einem Umfeld wohl, in dem sie das Gefühl haben, dass ihre Stimme gehört wird und ihre Anregungen von den Führungskräften aufgegriffen werden. Am Ende führt das zu einer besseren Mitarbeiterleistung und einer geringeren Fluktuation.

Durch regelmäßige Mitarbeiterbefragungen finden Sie heraus, was Ihre Mitarbeitenden wirklich wollen, was gut läuft und wo noch Optimierungspotenzial steckt:

  • Die Mitarbeiterbefragungs-Software von Tivian liefert wertvolle Einblicke und hilft Ihnen, die Mitarbeiterbindung in Ihrem Unternehmen positiv zu beeinflussen.
  • Die Employee-Journey-Software von Tivian zeigt Ihnen in jeder einzelnen Station des Angestelltenverhältnisses, was Ihren Mitarbeitenden wichtig ist.

 

Während Sie sich überlegen, wie die Feedbackkultur in Ihrem Unternehmen aussehen soll, sollten Sie sich nach den besten digitalen Tools umsehen. Tivian hilft Ihnen dabei: Unsere aufschlussreichen Lösungen für das Employee-Experience-Management rationalisieren Mitarbeitergespräche in Unternehmen. Sprechen Sie mit unserem Team darüber, wie unsere Lösungen Sie auf Ihrem Weg unterstützen.

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